Die Reflexzonentherapie am Fuß ist für alle Altersgruppen geeignet.
Bei dieser Methode handelt es sich um eine Ordnungstherapie mit ressourcenorientiertem Charakter,
das heißt die Selbstheilungskräfte sollen angesprochen und gefördert werden. Dafür werden
im Mikrosystem "Fuß" tonisierende oder sedierende manuelle Impulse gesetzt.
Eine Fußreflexzonenbehandlung dauert ca. 45 bis 60 Minuten und sollte für einen
längerfristigen Erfolg mindestens 3 Wiederholungen im Abstand von 1 bis 2 Wochen beinhalten.
Die Breuss-Massage ist eine sehr sanfte Rückenmassage, die gezielt über die Dorn-Fortsätze arbeitet und
als ideale Ergänzung zur Dorn-Therapie gilt, jedoch auch ganz hervorragend als alleinige Therapiebehandlung einsetzbar ist.
Bei der Breuss-Massage wird die Wirbelsäule durch Ausstreichen in unterschiedlichen Stufen auf sanfte,
ganz natürliche Weise gestreckt, gedehnt und entspannt.
Die Bandscheiben werden durch die Verwendung von größeren Mengen Johanniskrautöl während der Massage in
ihrer Quellfunktion unterstützt und können so ihre Funktion als Stoßdämpfer wieder besser ausüben.
So kann sich die gesamte Rückenmuskulatur wieder lockern und die Nerven dürfen sich beruhigen und entspannen.
Die Dorn-Therapie wurde in den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts durch Dieter Dorn entwickelt.
Es handelt sich hierbei um eine sanfte, manuelle Therapie, die zur Behandlung von Schmerzen im Rückenbereich
und zur Korrektur von Becken- und Wirbelfehlstellungen angewendet wird.
Von der Wirbelsäule werden sämtliche Organe und Funktionen im Körper gesteuert.
Jeder Wirbel ist über das Nervensystem mit ganz bestimmten Organen im Körper verbunden.
Wenn Wirbel oder Bandscheiben verschoben sind, können die an der Wirbelsäule austretenden Nerven gereizt werden,
die wiederum zu Störungen in den Organen, Gliedmaßen oder der Körpersteuerung und somit zu den unterschiedlichsten
Krankheitsbildern wie Kopfschmerzen, Nackenschmerzen, Atembeschwerden, Schlaflosigkeit, Müdigkeit,
Kreislaufbeschwerden und vielen anderen führen.
Die Methode nach Dieter Dorn basiert darauf, dass der Behandler mit seinem Daumen die erspürten Fehlstellungen
einzelner oder mehrerer Wirbel unter bestimmten Bewegungen der zu behandelnden Person sanft wieder beseitigt.
Die Schüsslersalze sind potenzierte Mineralstoffverbindungen, die im Organismus als mineralische
Zellfunktionsmittel wirken.
Sie werden direkt in der Zwischenzellflüssigkeit, an der
Zellmembran oder unmittelbar in der Zelle selbst benötigt.
Jedes Schüsslersalz verbindet eine Base und eine Säure. Ein Beispiel dafür: Calcium
Phosphoricum: Calcium=Base, Phosphor=Säure
Diese Mineralstoffkombinationen sind für den Organismus sehr wirkungsvoll, weil er sie sofort
verwenden kann und nicht erst aus Einzelelementen zusammenbauen muss.
Deshalb reicht es aus, die Schüsslersalze im Munde
zergehen zu lassen. Sie müssen vom Verdauungstrakt nicht erst aufgearbeitet werden.
Im Unterschied zur Homöopathie werden bei der biochemischen Substitutionstherapie nach Schüssler
die Zellfunktionsmittel, die physiologischer Bestandteil des Organismus sind, bei entsprechenden Mangelsymptomen
zunächst direkt ergänzt und wirken auf den Organismus wie eine Erinnerung, die fehlenden funktionalen Verbindungen wieder
vermehrt selbst herzustellen.
Für ein reibungsloses Funktionieren benötigt unser Körper neben Makronährstoffen
(Kohlehydrate, Fette, Eiweiße) auch Mikronährstoffe, wie zum Beispiel Vitamine,
Mineralstoffe, Spurenelemente, essentielle Fettsäuren und sekundäre Pflanzenstoffe.
Wenn Versorgungslücken mit diesen Nährstoffen im Organismus auftreten, können Symptome
und Krankheiten ausgelöst werden.
Ebenso ist es möglich, dass bestimmte Krankheiten einen Mangel an Mikronährstoffen hervorrufen.
Bei der Zufuhr dieser Stoffe, im Rahmen einer orthomolekuaren Ergänzungstherapie, kommt es darauf
an, die Mikronährstoffe sinnvoll zu kombinieren und darauf zu achten, dass die Qualität
der Ergänzungsmittel eine gute Aufnahme (Bioverfügbarkeit) im Körper gewährleisten.
© Marion Lucke